Die neue Hauptuntersuchung (HU) – Was sich voraussichtlich ab 1. Juli 2012 ändert

Nachdem der Bundesrat der 47. Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften zustimmte, stehen Autofahrer zahlreiche Neuerungen bei der Hauptuntersuchung (HU) bevor. Inkrafttreten werden die neuen Bestimmungen voraussichtlich zum 1. Juli 2012. Doch, was konkret ändert sich für die Fahrzeughalter?

In einer Pressemitteilung erklärt der TÜV Süd u. a., dass die Rückdatierung entfällt. | © TÜV Süd

Rückdatierung

Die Abschaffung der HU-Rückdatierung hat bereits ausreichend mediale Rezeption erfahren. Wer also bspw. zwei Monate zu spät zur Hauptuntersuchung erscheint, wird nicht in 22 Monaten wieder vorstellig werden müssen, sondern tatsächlich erst in 24. Damit findet nicht mehr das Fälligkeitsdatum, sondern der eigentliche Prüftermin Berücksichtigung für den nächsten HU-Termin. Allerdings gilt es zu beachten, dass Überziehungen von über zwei Monaten eine vertiefte Hauptuntersuchung zur Folge haben wird, die darüber hinaus mit einem 20%igen Aufschlag auf die Prüfgebühr versehen wird. Abgesehen davon, bleibt es weiterhin bei einem polizeilichen Bußgeld für überzogene Termine, und auch Versicherungen können sich im Schadenfall quer stellen.

Bundesweite Regelungen & Transparenz

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Regelmäßige Inspektionen gewährleisten Ihre Sicherheit

Jedes Fahrzeug benötigt eine regelmäßige Inspektion und Wartung. Das sorgt für einen Werterhalt und verlängert die Lebensdauer. Zudem garantiert dies auch bei älteren Autos die Fahrsicherheit. Die Inspektion sollte immer in einer Autowerkstatt durchgeführt werden. Im Idealfall ist sie vom entsprechenden Hersteller autorisiert. Aber auch kleinere unabhängige Werkstätten können gute Arbeit machen. Wichtig ist, dass bestimmte Tests und Analysen ordentlich und mit dem richtigen Werkzeug durchgeführt werden.

Vor allem die Funktionsfähigkeit der umfangreichen Elektronik ist wichtig und ohne die entsprechenden Diagnosegeräte nicht zu überprüfen. Dabei werden wichtige Funktionstests durchgeführt, welche die Sicherheit der Insassen betreffen. Dazu gehören unter anderem Tests der Sicherheitsgurte, Airbags und der Lichtmaschine. Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Fahrzeuginspektion ist die Untersuchung von Reifen, Achsen und Radlager. Befestigungen und Gelenke werden auf Korrosionsrückstände, Unebenheiten und Stabilität hin untersucht. Im Bedarfsfall werden entsprechende Wartungsarbeiten durchgeführt. Dazu gehört beispielsweise das Auswuchten oder Auswechseln der Reifen.

Auch Motor, Kühler und Abgasanlagen werden auf Fehlerquellen und Abnutzungserscheinungen hin untersucht. Dazu gehört außerdem die Kontrolle der Bremsflüssigkeit und des Ölstandes, wobei zweites inklusive des Ölwechsels bei Bedarf selbst gemacht werden kann.

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EU-Kommission plant europaweit jährliche Hauptuntersuchung (HU) – PKW ab einem Alter von sieben Jahren betroffen

Wie der ADAC in der Januar-Ausgabe der Motorwelt berichtet, plane die EU-Kommission, die Intervalle der Hauptuntersuchung (HU) für PKW, die sieben Jahre und älter sind, zu verkürzen. Demnach solle die HU jährlich durchgeführt werden. Dies diene der Verkehrssicherheit, da hierdurch die Zahl der Verkehrsunfälle, die wegen eines technischen Mangels geschehen, verringert würde.

Foto: DEKRA

Tatsächlich – so der ADAC weiter – seien lediglich 0,42 Prozent der etwa 350.000 Unfälle mit Personenschaden auf technische Defekte zurück zu führen. Weiterhin wären aufgrund der jährlichen Untersuchung in der Werkstatt 1,2 Milliarden Euro Mehrkosten zu Lasten der Autofahrer die Folge. Laut Kraftfahrt-Bundesamt sind mit dem Stand vom 01. Januar 2011 derzeit 42,3 Millionen PKW in Deutschland zugelassen.

Steht bald eine jährliche HU an? | Foto: TÜV Rheinland

Das PKW-Durchschnittsalter beträgt 8,3 Jahre. Etwa 22 Millionen Fahrzeuge haben sieben Jahre oder mehr auf dem Buckel. Damit wäre jeder zweite Autofahrer von einer solchen Richtlinie betroffen. Aus diesem Grund bezeichnet der ADAC eine solche potentielle EU-Richtlinie für Geldmacherei.

Abschließend erklärt der ADAC, es fehle zudem ein Nachweis, der belegen könnte, dass mit dem zunehmenden Fahrzeugalter sowohl Mängel als auch Unfallrisiko steigen würden. Entscheidend ist noch immer der (Pflege-)Zustand eines jeden Fahrzeugs, unabhängig vom Alter.

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Das Traumauto perfekt beleuchten

Wirkliche Autofans und Besitzer von Wagen, die nicht der 08/15- Riege angehören wissen längst, dass sie ihr Gefährt nicht allein dazu haben, um am Wochenende das Öffentlichkeitsfahren auf diversen Rennstrecken zu genießen. Vielmehr lautet das Motto der heutigen Gesellschaft, gerade wenn es um Autos geht, “sehen und gesehen werden”. Manche Wagen sind zweifelsohne zu schön, als dass sie in Garagen oder Carports stehen müssten, ohne die Aufmerksamkeit der allgemeinen Öffentlichkeit auf sich zu ziehen. Doch wie kann man sich als Kfz- Besitzer der neidischen Blicke der Passanten sicher sein, wenn die Sonne schon untergegangen ist? Parkt man sein Auto vor dem eigenen Haus, geht dessen gewienerte und gewachste Erscheinung in der Dämmerung leicht unter.

Mit einigen Hilfsmitteln ist es jedoch möglich, sein Hobby auch am Abend oder in der Nacht in höchstem Glanz und bestem Licht erscheinen zu lassen.
Mit einer Deckenleuchte, die es heutzutage in verschiedenen Farbtönen zu kaufen gibt und die sich einfach an der Decke des eigenen Carports anbringen lässt, kann sicher gestellt werden, dass jeder Blick auf sich gezogen wird. Selbstverständlich können die Deckenleuchten jederzeit mit einer Zeitschaltuhr versehen werden, so dass das regelmäßige Beleuchten auch im Falle der Abwesenheit geregelt ist.

Das hier aufgeführte Beispiel beweist, dass für den Einsatz diverser Lampen und Deckenleuchten heutzutage keine Grenzen gesetzt sind. Die beliebten Leuchtmittel finden heute in nahezu jedem Bereich des täglichen Lebens Anwendung, was sicherlich daran liegt, dass sie mittlerweile in allen Farben, Größen und Formen auf dem Markt vertreten sind.
Übrigens: weitere Lampen und Leuchten finden Sie im Online Shop der Leuchtenzentrale.

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Ratgeber & Service: Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint – Es steht wieder der Räderwechsel an

Einem guten alten Grundsatz zufolge werden Winterreifen von „O bis O“ – also von Oktober bis Ostern – gefahren. Nun haben wir heute Frühlingsanfang und das Osterfest ist nicht mehr in all zu weiter Ferne. Und wieder heißt es: Runter mit den Winter-Schlappen, rauf mit den Sommerrädern. Da der letzte Wechsel aber schon wieder ein halbes Jahr her ist, wollen wir an dieser Stelle Tipps geben, wie der Räderwechseln vonstatten gehen sollte. Der Anschaulichkeit halber haben wir auf ein Video verlinkt, das abschließend das Wichtigste in Bildern festhält.

Wer es bevorzugt, kann, statt selbst Hand anzulegen, den Reifenwechsel in einer Fachwerkstatt durchführen lassen. // Foto: Auto-Medienportal.Net/ATU

Zu aller erst: Die Reifen, die wir aufziehen wollen, müssen sich in einem tadellosen Zustand befinden. Reifen sind sicherheitsrelevant, daher darf an diesem Ende keinesfalls gespart werden. Wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr sind die Profiltiefe der Reifen wie auch das Alter, aber auch allgemein sollte sich das Rad in einem guten Zustand befinden. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Zu empfehlen ist jedoch schon ein Neukauf bei 2,0 – 2,5 Millimetern Profiltiefe. Zum Reifenalter gibt es keine gesetzliche Festlegung. Die Empfehlungen schwanken zwischen sechs und zehn Jahren. Wichtig zu wissen ist, dass verschiedene Umwelteinflüsse auf das Gummi einwirken. Ein Reifen, der permanent der gleißenden Mittagssonne ausgeliefert ist, wird sehr viel schneller porös und rissig werden, als ein Reifen, der überwiegend in einer dunklen, kühlen und trockenen Tiefgarage steht oder gelagert wird.

Trotz idealer Aufbewahrung sollte ein Reifen jedoch nicht länger als zehn Jahre Verwendung finden. Um über das Alter der eigenen Reifen Gewissheit zu erlangen, sieht man sich die DOT-Nummer an der Seitenwand des Reifens an. Diese vierstellige Nummer gibt Kalenderwoche und Jahr der Produktion an (2508 steht dann für die 25. Kalenderwoche des Jahres 2008).

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Ratgeber Spritsparen – Maßnahmen, um effektiv Geld & Sprit zu sparen

Der ADAC hat bereits darüber berichtet – das Jahr 2010 war das teuerste Autojahr aller Zeiten. Gemessen an Anschaffung und Unterhalt eines Fahrzeugs oder Neuwagens sind die Kosten für ein Auto seit 1995 um 42 Prozent gestiegen. Die allgemeine Lebenshaltung ist im selben Zeitraum um 24 Prozent gestiegen. Motorisierte Mobilität droht damit zum Luxusgut deklassiert zu werden. Dabei ist ein Großteil der Arbeitnehmer auf ein Auto angewiesen, teilweise ist ein Fahrzeug sogar Voraussetzung für eine Anstellung. Aus diesem Grund, und da die Spritpreise momentan wieder ein neues Hoch erreicht haben, ist es nützlich und wichtig zu wissen, wie ein Autofahrer effektiv Kraftstoff sparen kann.

Trotz Regenwetters: Angesichts der Spritpreise anno 2005 treibt es Autofahrern die Tränen in die Augen. // (CC) Wikimedia Commons, David Herrmann

Schon allein die eigene Fahrweise ist maßgeblich entscheidend für den eigenen Kraftstoff-Verbrauch. Bei Fahrzeugen mit manuellem Schaltgetriebe lässt sich der Verbrauch relativ gut regulieren. Dabei heißt es, zügig zu beschleunigen, frühzeitig hochzuschalten und untertourig die gewünschte Geschwindigkeit zu halten. So lässt es sich oft problemlos im fünften Gang bei 50 oder 60 km/h im Stadtverkehr mitschwimmen.

Doch schon beim morgendlichen Einsteigen und Starten lässt sich sparen. Der Motor sollte ohne Gas zu geben gestartet werden. Gleich danach gilt es loszufahren, d. h. dass schon bei ausgeschaltetem Motor Gurt angelegt und Spiegel eingestellt werden. Ein Motor, der sich im Stand warmlaufen soll, wird einerseits aufgrund der niedrigen Drehzahlen nicht warm – ebenso wenig wie ein Auto im Winter stehend heizen kann – und verbraucht zudem etwa einen halben bis einen Liter Sprit pro Stunde.

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Gebrauchtwagenkauf – Woran Sie einen Unfallwagen erkennen können

Oft kann es aus verschiedenen Gründen sinnvoll & ratsam sein, statt eines Neuwagens, einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Während bei dem einen schon allein beim Wort ‘Gebrauchtwagen‘ die Alarmglocken läuten, gehen andere unbedarft & naiv an gebrauchte Fahrzeuge heran. Andererseits war und ist in Medien oftmals von Abzocken, Warnungen und schwarzen Schafen bei den Gebrauchtwagenhändlern die Rede. Und schnell kann man sich die Frage stellen, ob das Schnäppchen, das auf dem Schotter-Platz eines Gebrauchtwagenhändlers als unfallfreies Rentnerfahrzeug aus 1. Hand angeboten wird, ein Unfallwagen ist.

Ein beliebter Gebrauchtwagen: Der BMW 3er der Baureihe E46. Doch wie erkennt man, ob dieser ein Unfallwagen ist? // (CC) Wikimedia Commons, Rudolf Stricker

Ganz allgemein lässt sich sagen, wer einen Gebrauchten kaufen möchte, legt auch wert darauf, dass sich das jeweilige Fahrzeug in einem guten Zustand befindet; sowohl optisch als auch technisch. Sollte der Wagen einen Unfall gehabt haben, erwarten wir, dass der Schaden fachgerecht behoben worden ist und der Verkäufer den Käufer darüber in Kenntnis setzt. Doch was, wenn der Verkäufer behauptet, der Wagen sei tatsächlich unfallfrei.

Nun, es gilt Vorsicht walten zu lassen. Einerseits möchte man aufmerksam sein und selbst nicht die Katze im Sack kaufen, andererseits sollte ein Gebrauchtwagenhändler oder -verkäufer nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Die Frage nach Unfällen ist allerdings berechtigt, ebenso die Überprüfung der Aussagen des Verkäufers.

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Werkstatttest 2010 – Die Vertragswerkstatt ist offenbar der freien Werkstatt vorzuziehen

Der diesjährige Werkstatttest des ADAC kam zu einem überraschenden wie eindeutigen Ergebnis. Wie üblich präparierten die Tester des Clubs fünf verschiedene Modelle unterschiedlicher Fabrikate. Mit jeweils fünf Mängeln versehen, wurden die einzelnen Fahrzeuge in die Werkstätten gebracht. Insgesamt wurden 75 Werkstätten unter die Lupe genommen; 25 Hersteller-Werkstätten, 25 A.T.U.-Werkstätten und weitere 25 freie Werkstätten unter dem Zusammenschluss-Prädikat „Meisterhaft“. Die Resultate sind ernüchternd wie erhellend.

In der Werkstatt wird das Fahrzeug auf Herz und Nieren geprüft.

Bevor der eigentliche Test des ADAC durchgeführt werden konnte, mussten die entsprechenden Test-Fahrzeuge präpariert werden. Dieses Jahr waren dies die Mercedes A-Klasse ab Baujahr 2004, der VW Golf V ab Baujahr 2003, der Opel Astra ab Baujahr 2004, der Renault Mégane sowie Toyota Corolla (beide ab Baujahr 2002). Damit soll simuliert werden, dass freie Werkstätten nicht immer mit allzu gängigen Modellen wie Astra und Golf zu arbeiten haben, sondern auch mit seltener auftretenden Fahrzeugen wie dem Renault Mégane und dem Toyota Corolla konfrontiert werden.

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Der Porsche 944 – Die gutmütige Fahrmaschine wird begehrter Youngtimer zum erschwinglichen Preis

Obwohl ein Verkaufsschlager wurde der 944er Porsche von den „echten“ Porsche-Fans mit Verachtung gestraft oder bestenfalls belächelt. Er sehe zu sehr nach dem 924er Porsche aus, der ursprünglich für VW entwickelt und als Audi auf den Markt kommen sollte. Auch hätte der 944er zu wenige Porsche-Gene verpasst bekommen. Immerhin schlummerte unter der Motorhaube ein wassergekühlter Vierzylinder mit Transaxle-Antrieb, d. h. einem Frontmotor und einem im Heck untergebrachten Getriebe. Und trotzdem wurde er zum Verkaufsschlager und einer der erfolgreichsten Sportwagen seiner Zeit, bis er 1991 vom Porsche 968 abgelöst wurde.

Der Porsche 944 S2 Coupé – So sah die Werbung anno 1989 aus. | © Porsche

Und noch ein Problem quälte den kleinen 944er: Der große Bruder namens 911, der für die Porsche-Puristen der einzig wahre Zuffenhausener ist. Der missratene Bruder 944 wurde dagegen wie ein Stiefkind behandelt. Zu Unrecht, denn der 944 ist ein durchaus echter Porsche, der Spaß macht und einen Einstieg, den ersten Schritt in die Porsche-Welt darstellen kann. Auf der Straße erweist sich der Vierzylinder, der zwischen 1981 und 1991 anfangs mit 150 PS und später mit bis zu 250 PS zu haben war, als echte Fahrmaschine. Dabei kann er soundtechnisch nicht mit dem 911er mithalten, aber die sportliche Agilität und Fahraktivität sprechen durchaus für den Porsche 944.

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Alfa Romeo Reparatur: Doppelvergaser von Weber oder Dellorto

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